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Baukammerpreis

 

für herausragende Abschlussarbeiten auf dem Gebiet des Bauingenieur- und Vermessungswesens an den Berliner Hochschulen und der Technischen Universität Berlin  

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Ergebnisse der Jahresumfrage zur wirtschaftlichen Lage der Ingenieure und Architekten 2019 veröffentlicht

Die im Jahr 2020 von AHO, Bundesingenieurkammer und VBI beauftragte Umfrage zeigt in Bezug auf die wirtschaftlichen Eckdaten für das Wirtschaftsjahr 2019 erneut ein positives Bild. Erfreulich ist zunächst die rege Beteiligung von fast 1.100 Büros, obwohl infolge der Corona-Pandemie zahlreiche Umfragen parallel durchgeführt worden sind. Die strukturelle Zusammensetzung der Teilnehmer zeigt, dass 59,1% der befragten Architekturbüros und 46,2% der Ingenieurbüros kleiner als fünf Personen sind. 40% der teilnehmenden Büros prognostizierten für das Jahr 2021 einen höheren Personalbedarf als dies heute der Fall ist. In den Prognosen spiegelt sich bereits die Corona-Pandemie wider: Je nach Mitarbeitergruppe gehen zwischen 6% und 16% der Befragten von einem geringeren Bedarf in 2021 aus.

Insgesamt geben die befragten Büros mit Stand Juli 2020 einen mittleren Auftragsbestand von 9,1 Monaten an. Über alle Büros hinweg erwirtschafteten die Beschäftigten 2019 im Durchschnitt einen Jahresumsatz von 94.000,- € pro Kopf. Die nach wie vor ungebrochene Bedeutung der HOAI wird durch die Tatsache verdeutlicht, dass 31% der befragten Architekturbüros und über 20% der Ingenieurbüros ihre Einnahmen ausschließlich innerhalb der HOAI erzielen. Ferner ist nicht überraschend, dass in der Kostenstruktur die Personalausgaben mit 75,1% überwiegen. Ingenieurbüros müssen im Durchschnitt mit fast 72.000,- € im Jahr für jeden Mitarbeiter kalkulieren, Architekturbüros kommen auf knapp 66.000,- €. Das erklärt sich unter anderem durch die höheren Gehälter für Ingenieure. Während ein Architekt mit 10 Jahren Berufserfahrung ein Bruttojahresgehalt von etwa 58.000,- € erwarten kann, verdient ein Ingenieur mit gleicher Berufserfahrung im Mittel fast 64.000,- €. Unter Berücksichtigung des in der Umfrage ermittelten Gemeinkostenfaktors, der im Mittel bei 2,7 liegt, kann mit Hilfe des AHO-Stundensatzrechners der jeweilige Bürostundensatz mit den Daten und Vorgaben der jeweiligen Büros ermittelt werden. Für einen Ingenieur mit 10 Jahren Berufserfahrung liegt dieser unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen Jahresgehalts von 63.857,- € bei 94,15 €. Werden noch 10% Unternehmerbedarf/Wagnis und 5% Gewinn berücksichtigt, erhöht sich in diesem Fall der Bürostundensatz auf 108,32 €.

Abschließend ist positiv zu bemerken, dass 91,7% der teilnehmenden Büros auch im Wirtschaftsjahr 2019 ein Gewinn erwirtschaften konnten. Nur 8,3% der befragten Teilnehmer mussten in ihren Büros Verluste hinnehmen.

Jahresumfrage Index 2019 – Auswertung IFB

www.aho.de

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