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Baukammerpreis

 

für besonders gute Abschlussarbeiten auf dem Gebiet des Bauingenieur- und Vermessungswesens an den Berliner Hochschulen und der Technischen Universität Berlin  

Die Preisträger älterer Jahrgänge sind hier zu finden.

 

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Breites Bündnis der Bau- und Wohnungswirtschaft und der Vermieter gehen auf die Straße

Bau- und Wohnungswirtschaft sowie Vermieter fordern Gehör beim Berliner Senat und der Regierungskoalition im Berliner Abgeordnetenhaus

Anlässlich der Kundgebung eines breiten Bündnisses der Berliner Bau- und Wohnungswirtschaft, der Kleinvermieter und sonst Betroffener, äußert sich Klaus-Dieter Müller, Präsident der Fachgemeinschaft Bau: „Trotz intensiver Aufklärungsarbeit über die Auswirkungen des Mietendeckels wurden die Interessen der kleinen und mittelständischen Bau-, Immobilien- und Wohnungswirtschaft, der Architekten, Bauingenieure, Planer und Vermieter nicht hinreichend berücksichtigt.“ Aus diesem Grund organisiert das Bündnis am 9. Dezember eine Sternfahrt und eine Kundgebung in Berlin.

Angesichts der in Aussicht gestellten Investitionsrückgänge werden Arbeitsplätze im Bau- und Ausbauhandwerk wegfallen. Das sind keine Schreckensszenarien, sondern ist leider vereinzelt bereits Realität. Kleine und mittlere Betriebe werden die bevorstehende Durststrecke nicht kompensieren können. Insolvenzen und Entlassungen werden die Folge sein.

Das Problem in Berlins angespanntem Wohnungssektor sind nicht die Bestandsmieten, sondern das knappe Wohnraumangebot. Hier muss man ansetzen, indem mehr Wohnungen entstehen. Das geht nur durch das Bauen bezahlbaren Wohnraums. „Dies wird jedoch durch den Mietendeckel konterkariert“, sagt Dr. Manja Schreiner, Hauptgeschäftsführerin der Fachgemeinschaft Bau. Wer weniger Einnahmen durch seine Miete erzielt, kann nicht in Neubau investieren. Erste Wohnungsbaugenossenschaften haben geplante Projekte abgesagt. Schreiner weiter: „Auch jeder andere Investor benötigt langfristig Rechtssicherheit, damit sich die hohen Investitionskosten amortisieren. Besteht da ein Zweifel, machen andere Städte das Rennen.“

Außerdem werden durch das Gesetz die Sanierungen im Wohnungsbestand drastisch sinken. Die Sanierung einer Wohnung kostet (je nach Größe und Zustand) ca. 25.000 Euro, von einer energetischen Sanierung der Wohnhäuser ganz zu schweigen. Dafür muss eine moderate Mieterhöhung möglich sein, damit sowohl Mieter, als auch Vermieter und die Umwelt profitieren können.

Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. vertritt die Interessen der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Sie betreut rund 900 Mitglieder und ist damit der größte Bauarbeitgeber- und Bauwirtschaftsverband in der Region. Weitere Informationen unter www.fg-bau.de

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