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Wiederaufbau und Nutzung der Schinkelschen Bauakademie
Seit 35 Jahren engagieren sich Initiativen, zu denen auch die Errichtungsstiftung Bauakademie gehört, für die Wiedererrichtung des Gebäudes der Schinkelschen Bauakademie. Es wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und im Jahr 1962 im Rahmen der Neugestaltung der Berliner Mitte „zurückgebaut“. Für eine Rekonstruktion des Gebäudes besteht in der Bürgerschaft und in der Fachwelt eine große Mehrheit. Zwei Drittel der vom Meinungsforschungsinstitut Forsa Befragten in Deutschland unterstützen dies und fordern, dass die Rekonstruktion auch Bestandteil eines Realisierungswettbewerbs ist. Entsprechende umsetzungsfähige Pläne gibt es bereits seit Jahren. Und im Januar 2026 hat der Berliner Senat den Beschluss zur Sicherung der Wiederherstellung der historischen Fassaden der Bauakademie zusammen mit der Bundesstiftung Bauakademie und dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung bestätigt.
Im Januar 2019 wurde die Bundesstiftung Bauakademie (BSBA) gegründet, um den Beschluss des Bundestags, die von Karl Friedrich Schinkel erbaute Bauakademie wieder zu errichten, umzusetzen. Die öffentlichen Aktivitäten der Bundesstiftung Bauakademie führen bisher zu keinem greifbaren Ergebnis. Die BSBA geht von “einem neuartigen zu errichtenden Demonstrationsprojekt einer klimagerechten Zukunft des Bauens“ aus.
Die Errichtungsstiftung Bauakademie tritt ein:
- für den Wiederaufbau des Gebäudes der Schinkelschen Bauakademie in authentischer Rekonstruktion der historischen Fassaden bei Beachtung der vorgegebenen Proportionen und Raster, die für den Innenausbau maßgebend sind; deshalb können – soviel wie möglich und sinnvoll – auch historische Räume rekonstruiert werden,
- für die Nutzung als Internationales Innovations-, Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Konferenzzentrum,
- für die Bildung des Schinkelforums, einem internationalen Zentrums zur Wissensvermittlung und zum Wissensaustausch in den interdisziplinären Gebieten der Wertschöpfungskette Bauen und zu ökologisch architektonischen Forschungszwecken,
- für die Nutzung des Gebäudes als Bildungs-, Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen.
Die Errichtungsstiftung Bauakademie schlägt ferner vor, dass das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung statt eines zweiphasigen Realisierungswettbewerbs baldmöglichst im Wege des „Best Practice“ auf Basis der bisherigen Rekonstruktionsvorschläge und –pläne für die Schinkelsche Bauakademie einen einphasigen Realisierungswettbewerb auslobt, damit der architektonische Vorbildbau zum Jahrestag der 250. Wiederkehr des Geburtstags von Karl Friedrich Schinkel am 13. März 2031 wieder eröffnet werden kann.
Quelle: Errichtungsstiftung Bauakademie
Presseerklärung vom 12.09.2026
Kontakt:
ERRICHTUNGSSTIFTUNG BAUAKADEMIE
Geschäftsstelle: Glienicker Straße 36, D-14109 Berlin
Telefon: +49 30 805 54 63
Mobil: +49 17126 42 517 (Wolfgang Schoele)
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