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Stimmanns Stadt. Werk und Wirkung
Berlin, 31. Juli 2026 – Der Architekten- und Ingenieurverein zu Berlin-Brandenburg (AIV) und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Bauen und Wohnen laden herzlich zur Konferenz „Stimmanns Stadt. Werk und Wirkung“ am 3. und 4. September in die ESMT (European School of Management and Technology) Berlin ein.
Die zweitägige Veranstaltung widmet sich dem Werk und der Wirkung des langjährigen Berliner Senatsbaudirektors und Staatssekretärs Hans Stimmann (1941-2025), dessen Einfluss die Entwicklung des wiedervereinigten Berlins bis heute prägt. In einer Kooperation des AIV mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen reflektiert die Konferenz die städtebaulichen Leitbilder, politischen Debatten und planerischen Entscheidungen, die die Hauptstadt seit der Wende geformt haben. Sie fragt zugleich, welche Orientierung dieses Erbe für die Zukunft Berlins und der europäischen Stadt bieten kann.
Wenige Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl diskutieren namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Architektur, Stadtplanung, Politik, Wissenschaft und Kultur über die Bedeutung von Stimmanns Wirken für Berlin und die Zukunft der europäischen Stadt. Zu den Mitwirkenden zählen unter anderem (in alphabetischer Reihenfolge): Jens Bisky, Prof. Dr. Harald Bodenschatz, Georg Garlichs, Ephraim Gothe, Volker Hassemer, Dieter Hoffmann-Axthelm, Franz-Josef Höing, Prof. Petra Kahlfeldt, Hans Kollhoff, Ulla Luther, Christoph Mäckler, Silvia Malcovati, Philipp Meuser, Gernot G. Moegelin, Birgit Rapp, Simon Strauß, Peter Strieder, Hannes Swoboda, Hilmar von Lojewski. Ein Abendempfang im Roten Rathaus, ausgerichtet vom Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Christian Gaebler, rundet die Konferenz ab.
Hans Stimmann stand wie kaum ein anderer für die Idee der europäischen Stadt. Mit dem Planwerk Innenstadt setzte er Maßstäbe für die Entwicklung Berlins nach der Wiedervereinigung und beeinflusste die Debatten über Dichte, Urbanität, Baukultur und die Rolle der öffentlichen Hand nachhaltig. Die Konferenz nimmt sein Wirken zum Anlass, um aktuelle Fragen des Städtebaus, der Bodenpolitik und der kommunalen Verantwortung im internationalen Kontext zu diskutieren.
Tobias Nöfer, AIV-Vorstandsmitglied und Mit-Kurator der Veranstaltung: „Hans Stimmann verstand Stadt als kulturelles Projekt und politische Aufgabe zugleich. Er war überzeugt, dass die Gestalt der Stadt Ergebnis bewusster gesellschaftlicher Entscheidungen ist. Die Konferenz fragt, welche Orientierung seine Positionen für die Herausforderungen der Stadt von morgen bieten können.“
„Stimmanns Stadt. Werk und Wirkung“
3. und 4. September 2026
ESMT Berlin, Schlossplatz 1, 10178 Berlin
KuratorInnen: Thomas Albrecht, Harald Bodenschatz, Silvia Malcovati, Michael Mönninger, Tobias Nöfer, Markus Tubbesing, Gerwin Zohlen
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldungen unter: Stimmanns Stadt. Werk und Wirkung
Programm (PDF 2,23 MB)




