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„Hitlerbunker“: Lasst Ingenieure entscheiden

Für den Erhalt des Bunkers unter dem Gelände der ehemaligen Neuen Reichskanzlei werden so manche Argumente angeführt. Eine Frage dabei aber ist sicher zentral: Wäre eine gedachte Überbauung überhaupt technisch, statisch möglich?

Mit angeblich 1,70 m dicken Fundamentmauern und -decken läge wohl eine so stabile und massive Gründung vor, die das Bauen anspruchsvoller Wohn- und Bürogebäude darüber ermöglichen könnte, es sogar günstiger und nachhaltiger machte – wäre doch ein sonst teures Fundament schon vorhanden.

Tragwerksplaner sind jetzt gefordert, genau das zu prüfen!

Denkmalschutz und deutsche Geschichte sind gewichtige Argumente für den Erhalt dieses wohl letzten erfahrbaren Zeugnisses der Speer’schen Reichskanzlei.

Mit einer Überbauung ließe sich beides vereinen: Denkmalschutz und Wohnungsbau.

Ob ein von Wohnungen überbauter Bunker dann noch Raum ließe für einen „Wallfahrtsort“, ist eher abwegig. Also: Lasst die Ingenieure ran!

verantwortlich:
Dr. Peter Traichel