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Berliner Unterwelten: Fichtebunker Techniktour (Sonderführung)
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Auf dieser speziellen Tour geht es um die technische Seite des Fichtebunkers, wobei die Zeiten der Industrialisierung und des Zweiten Weltkriegs im Vordergrund stehen.
Die Entwicklung Berlins zur Weltstadt hätte ohne die Nutzung von Gas als Energielieferant nicht so rasant erfolgen können. Noch heute zeugt der Fichtebunker davon. In der Hochphase der Industrialisierung wurde der heutige Fichtebunker 1883/84 als »Gasometer« – als Speicher für Gas – errichtet und bis in die 1930er Jahre genutzt. Im ersten Teil der Tour gehen wir der Frage nach, wie das »Stadtgas« produziert, gelagert und genutzt wurde.
1940 wurde im Rahmen des »Bunkerbauprogramms für die Reichshauptstadt« ein sechs Etagen umfassender »Mutter-und-Kind-Bunker« mit einer drei Meter starken Abschlussdecke in den alten Gasometer eingebaut. Er sollte 6.500 Personen (vor allem Müttern mit ihren Kindern) eine sichere Schlafstätte bieten. Später drängten sich in den Bombennächten in seinem Inneren bis zu 30.000 Menschen. Dies war nur möglich, weil es sich beim Fichtebunker um eine Anlage mit Vorbildcharakter handelte. Der zweite Teil der Tour befasst sich mit dem Umbau des Gebäudes zum Bunker und mit der dann vorhandenen technischen Ausstattung. Überdimensionierte Lüftungsanlagen und das Notstromaggregat sicherten das Überleben im Bauwerk. Heizungsanlagen und Aufzüge sorgten für außergewöhnlichen Komfort. Diese Technik ist heute noch vorhanden und wird im Laufe der Tour besichtigt. Einige noch funktionsfähige Teile der Anlagen werden wir Ihnen vorführen.
Kommen Sie mit uns auf eine spezielle Tour für Fans alter gepflegter Technik durch ein besonderes Denkmal, das eine große Faszination ausübt.
Hinweis
Die Anmeldung ist bis zum 8.05.2026 erforderlich!
