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für besonders gute Abschlussarbeiten auf dem Gebiet des Bauingenieur- und Vermessungswesens an den Berliner Hochschulen und der Technischen Universität Berlin.

 

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Weiterbildungsveranstaltungen der Fachgruppen

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Luftdichtheitskonzept – Luftdichtheit von Gebäuden

Veranstaltung-Nr. II-13
Kategorie Weiterbildungsveranstaltungen der Fachgruppen
Bereich FG 4: Technische Gebäudeausrüstung
Teilnehmerkreis Ingenieure und Architekten
max. 25 Teilnehmer
Ort Haus der Baukammer,
Gutsmuthsstraße 24,
12163 Berlin
Termin Montag
25.02.2019
10:00-18:00 Uhr
Gebühr Mitglieder 35 €, Nichtmitglieder 200 €, Studenten 5 €
Referent Dipl.-Ing. Oliver Solcher
Fachverband Luftdichtheit
im Bauwesen e.V.
Details Luftdicht bauen ist mehr als die Dichtheit der Gebäudehülle prüfen. Auch wenn als Hauptforderung der EnEV von vielen Köpfen immer noch die Luftdurchlässigkeitsprüfung und Einhaltung von Dichtheitswerten angesehen wird, geht diese doch viel weiter: Es wird für alle neu zu errichtenden Gebäude eine dauerhaft luftundurchlässige wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen gefordert. Die Dichtheitsprüfung ist jedoch nach EnEV gar nicht verpflichtend, sondern kann zur Verminderung der Lüftungswärmeverluste in der Energiebilanz genutzt werden. Die KfW geht in Ihren Anforderungen weiter: Einerseits ist die Dichtheitsprüfung im Rahmen ihrer Effizienzhausprogramme ab dem Effizienzhaus 70 verpflichtend vorgeschrieben, auch wenn sie in der Bilanz nicht berücksichtigt werden soll, andererseits fordert sie auch für die Modernisierung von Gebäuden vom Sachverständigen eine Planung zur Gebäudeluftdichtheit (Luftdichtheitskonzept).
Der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen hat in Zusammenarbeit mit der KfW einen Leitfaden zum Luftdichtheitskonzept entwickelt. Hier wird die Planung in Grobkonzept und Detailplanung unterteilt, Aufteilung, die sich mit der Vorgehensweise beim individuellen Sanierungsplan des BMWi deckt.
Zum luftdichten Bauen gehören jedoch noch der hierfür anzuwendenden DIN 4108-7 neben der sorgfältigen Planung auch die Ausschreibung, die Ausführung und die Koordinierung der angrenzenden Gewerke. Die Planung ist also nur der erste, aber sehr wichtige Schritt eine schadensfreie Gebäudehülle sicherzustellen.
Bei der Baubegleitung werden dann ggf. bei der Ausführung verursachte Fehlstellen in der Luftdichtheitsebene festgestellt. In diesem Zusammenhang taucht immer wieder die Frage auf, wie mit derartigen Leckagen umzugehen ist und ob es eine einfache Bewertungsmöglichkeit dafür gibt. Hierzu liegt das aktuelle Forschungsvorhaben "Bewertung von Fehlstellen in Luftdichtheitsebenen - Handlungsempfehlung für Baupraktiker" vor, dass der FLiB e.V. zusammen mit dem AIBau und dem Fraunhofer Institut für Bauphysik mit Mitteln der Forschungsinitiative Zukunft Bau 2016 abgeschlossen hat.
Das Ergebnis der Prüfung der Luftdurchlässigkeit der Gebäudehülle ist das übliche Merkmal der Luftdichtheit von Gebäuden. Allerdings wird dieses Ergebnis unterschiedlich eingesetzt. Dies es für die EnEV als Nachweis der Einhaltung von Grenzwerten, wird eds bei der energetischen Berechnung nach DIN V 18599, der Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 oder auch der für Lüftungskonzepte angewendeten DIN 1946-6 als Rechengröße verwendet. Deshalb sind bei der Prüfung nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Randbedingungen der Messung wichtig. Dem Prüfbericht der Dichtheitsprüfung kommt deshalb eine größere Bedeutung zu.

Die Veranstaltung wird für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes mit 8 Unterrichtseinheiten (Wohngebäude), 8 Unterrichtseinheiten (Energieberatung im Mittelstand), 8 Unterrichtseinheiten (Nichtwohngebäude) angerechnet.
Organisatorische Hinweise Mitglieder der AK Berlin und einiger IngK können z. d. gleichen Konditionen wie BK-Mitglieder teilnehmen, bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welcher Kammer Sie angehören.
Kein Ding ohne ING. - eine Initiative für den Ingenieurberuf.