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Baukammerpreis

 

für besonders gute Abschlussarbeiten auf dem Gebiet des Bauingenieur- und Vermessungswesens an den Berliner Hochschulen und der Technischen Universität Berlin  

Die Preisträger älterer Jahrgänge sind hier zu finden.

 

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Preisverleihung verschoben: Deutscher Brückenbaupreis 2020 wird in der zweiten Jahreshälfte vergeben

Der Deutsche Brückenbaupreis 2020 wird nicht wie geplant am 9. März in Dresden vergeben. Angesichts der Gefahr der weiteren Verbreitung des Corona-Virus haben sich der Verband Beratender Ingenieure VBI und die Bundesingenieurkammer entschieden, die Veranstaltung in die zweite Jahreshälfte 2020 zu verschieben.

Bis dahin bleibt es spannend, denn die finale Juryentscheidung wird erst zur feierlichen Preisverleihung bekannt gegeben, die aber auf jeden Fall in Dresden stattfinden wird. Aus den 42 eingereichten Bauwerken hat die Jury sechs Bauwerke für den renommierten Ingenieurbaupreis nominiert.

 

In der Kategorie „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ sind nominiert:

  • die Retheklappbrücke, Hamburg
  • die Brücke bei Schwaig im Zuge der A 3 bei Nürnberg und
  • die Elster-Brücke im Zuge der L 673 bei Neudeck, Land Brandenburg

Zur Begründung urteilt die Jury:
„Die Retheklappbrücke besticht durch eine innovative Konstruktion zur Lösung einer anspruchsvollen Aufgabe – die schiefwinklige Querung von Straße und Schiene im Hamburger Hafen. Die vierflügelige Klappbrücke ist aufgrund ihres neuartigen, wartungsarmen Schließmechanismus europaweit einzigartig.“

„Die Brücke bei Schwaig ist mit ihrer Leichtigkeit und Effizienz ein herausragendes Beispiel modernen Brückenbaus. Aufgrund seiner wartungsarmen integralen Bauweise und der Art der Ausbildung überzeugt das funktionale wie nachhaltige Bauwerk durch Einfachheit und Eleganz.

„Mit der Sanierung der Brücke über die Schwarze Elster bei Neudeck im südlichen Brandenburg gelang ein beispielgebender, behutsamer Bauwerksumbau, der nicht nur eine vollwertige Nutzung des Bauwerks sichert, sondern auch das ursprüngliche Erscheinungsbild der Stampfbeton-Bogenbrücke für die Nachwelt erhält.“

Um den Preis in der Kategorie Fuß- und Radwegbrücken konkurrieren:

  • der Trumpf-Steg Ditzingen
  • die Stuttgarter Holzbrücke an der Birkelspitze in Weinstadt
  • die König-Ludwig-Brücke in Kempten

In der Jurywertung heißt es:
„Der Trumpf-Steg ist eine hochelegante Brücke, deren Konstruktion – eine nur 20 mm dicke, doppelt gekrümmte Edelstahlschale – den virtuosen Umgang der Ingenieure mit Tragwirkungen und Fertigungsverfahren veranschaulicht und zugleich einen überzeugenden Bezug zu Ort und Bauherr schafft.“

„Die integrale Massivholzbrücke mit frei sichtbarem und nur konstruktiv geschütztem Holzüberbau betont ihren Anspruch auf nachhaltiges Bauen. Sie ist ein ebenso innovatives wie schönes Bauwerk. Mit ihrer sanft geschwungenen Gestalt fügt sie sich hervorragend in die Parklandschaft der Rems ein“.

„Die sanierte König-Ludwig-Brücke vereint in gelungener Weise Denkmalschutz und Anforderungen an eine moderne Holzbrücke. Fortschrittliche Ingenieurmethoden in Kombination mit experimentellen Versuchstechniken ermöglichen eine geschickte Symbiose aus Bautechnikgeschichte und moderner Stadtplanung.“

Zur Preisverleihung erwarten VBI und Bundesingenieurkammer auch zum ungewohnten Herbstttermin mehr als 1.000 Gäste aus Baubranche, Politik und Wirtschaft. Das Bundesverkehrsministerium fördert den Deutschen Brückenbaupreis und hat die Schirmherrschaft übernommen.

www.brueckenbaupreis.de

Pressekontakt:
Verband Beratender Ingenieure VBI, Ines Bronowski , Budapester Straße 31, 10787 Berlin,
Tel.: 030/26062-230, E-Mail: bronowski@vbi.de

Bundesingenieurkammer, Alexandra Jakob, Joachimsthaler Straße 12, 10719 Berlin,
Tel.: 030/2589882-23, E-Mail: jakob@bingk.de

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