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Preis der
Baukammer Berlin
2017

 

für besonders gute Abschluss- arbeiten auf dem Gebiet des Bauingenieur- und Vermessungswesens an den Berliner Hochschulen und der Technischen Universität Berlin aus dem Jahr 2017.

 

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Deutscher Ingenieurbaupreis 2018 ausgelobt

Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat heute auf der internationalen Baufachmesse Bautec in Berlin gemeinsam mit dem Präsidenten der Bundesingenieurkammer Hans-Ullrich Kammeyer den Startschuss für die Auslobung des Deutschen Ingenieurbaupreises 2018 gegeben. Mit dem Preis werden herausragende Ingenieurbauleistungen prämiert, die Baukultur, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit vereinen und herausragende Lösungen zur Gestaltung unserer gebauten Umwelt bieten. Der mit Preisgeldern von insgesamt 60.000 Euro ausgestattete wichtigste Staatspreis für Ingenieurbaukunst wird im Zweijahresrhythmus im Wechsel mit dem Deutschen Architekturpreis (DAP) verliehen. Hendricks und Kammeyer riefen zur zahlreichen Teilnahme auf, Einsendeschluss ist der 26. April 2018.

Bundesbauministerin Barbara Hendricks betonte anlässlich der Auslobung: „Die Bauingenieure unseres Landes leisten mit großem Verantwortungsbewusstsein eine hervorragende Arbeit für zentrale gesellschaftliche Aufgaben. Mit dem Staatspreis für Ingenieurbaukunst wollen wir auch 2018 die hervorragende Qualität von Ingenieurbauleistungen in Deutschland würdigen.“

Der Präsident der Bundesingenieurkammer, Hans-Ullrich Kammeyer, unterstrich die Ausführungen der Bundesministerin: „Mit dem Deutschen Ingenieurbaupreis zeichnen wir auch in diesem Jahr wieder die besten Ingenieurleistungen unserer Berufskolleginnen und -kollegen aus. Der Preis würdigt besondere Projekte, die Vorbildcharakter haben und soll damit einen Beitrag zur Baukultur sowie zur Weiterentwicklung des Ingenieurwesens leisten. Ich hoffe, dass viele interessante Projekte eingereicht werden und freue mich auf die Mitarbeit in der Jury.“

Zugelassen zur Teilnahme am Deutschen Ingenieurbaupreis 2018 sind Arbeiten auf dem Gebiet des Hochbaus sowie des konstruktiven Ingenieurbaus, Verkehrsanlagen und tiefbautechnische Anlagen, Ingenieurleistungen im Vermessungswesen-, GIS- Technologien, Technologien zur Gewinnung neuer Bauprodukte, Gewinnungs- und Recyclinganlagen, Gebäudetechnische Steuerungen sowie Systeme und Anwendungsfälle für die Ertüchtigung von Bauwerken oder die Erhöhung der Energieeffizienz technischer Anlagen. Für alle Ingenieurleistungen muss die Anwendung an einem konkreten realisierten Bauprojekt nachgewiesen werden. Zudem muss es zwischen dem 01. Januar 2015 und dem 28. Februar 2018 in Deutschland oder aus Zuwendungsmitteln der Bundesrepublik Deutschland im Ausland oder in deren Namen im Ausland fertiggestellt worden sein.

Einsendeschluss ist der 26. April 2018. Die Entscheidung der Jury ist für Mitte Juni 2018 vorgesehen. Ausgezeichnet werden die Ingenieurinnen und Ingenieure mit einem Geldpreis und einer Urkunde. Das Engagement der Bauherren wird mit einer Urkunde gewürdigt. Die Verleihung des Hauptpreises sowie der Auszeichnungen und Anerkennungen findet Ende November 2018 in Stuttgart statt.

Der Deutsche Ingenieurbaupreis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal als Staatspreis in gemeinsamer Trägerschaft vom Bundesbauministerium und der Bundesingenieurkammer ausgelobt. Der mit Preisgeldern von insgesamt 60.000 Euro ausgestattete Preis wurde 2016 aus der Taufe gehoben. Auslobung und Betreuung des Deutschen Ingenieurbaupreises werden vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) durchgeführt.

Weitere Details der Auslobung sowie die zur Teilnahme erforderlichen Unterlagen stehen ab sofort online unter www.DingBP.de zur Verfügung.
Fotos von der Auslobung des Preises stellen wir gerne kostenfrei zur Verfügung.

Quelle: Gemeinsame Presseerklärung mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Kindertagesstätte Rathausstraße – Berlin Tempelhof-Schöneberg

weitere Informationen: AKB-2018-04

Bundesgerichtshof bestätigt: Anerkannte Regeln der Technik sind maßgeblich zum Zeitpunkt der Abnahme

Der Bundesgerichtshof hat mit seiner Entscheidung vom 14.11.2017 (VII ZR 65/14) bestätigt, dass bei Bauvorhaben die Einhaltung der anerkennten Regeln der Technik zum Zeitpunkt der Abnahme maßgeblich ist.

Auch, wenn diese sich nach Vertragsschluss geändert haben. Alle Baumaßnahmen, Sanierungen, Modernisierungen und technischen Ausstattungen müssen, wenn nicht anders zuvor vertraglich geregelt, den zum Zeitpunkt der Abnahme geltenden anerkannten Regeln der Technik entsprechen. „In der Praxis wird dies schon lange Zeit so gehalten“, erklärt Dipl.-Ing. Helge-Lorenz Ubbelohde, BVS-Vizepräsident und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schäden an Gebäuden. „Neu ist nun, dass ein höchstrichterliches Grundsatzurteil diese bestehende Praxis bestätigt.“

Anerkannte Regeln der Technik sind technische Festlegungen, die, bei einer Mehrheit repräsentativer technischer Fachleute als deren ganz herrschende Ansicht gilt,  sich auch in der Praxis bewährt hat.

Weitere Informationen unter:

Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter

sowie qualifizierter Sachverständiger e.V. (BVS)

Pressereferentin

Regina Iglauer-Sander

c/o Coaching+Communication

Erdmannstr. 6

10827 Berlin

Tel.: 030 788904-64

Fax: 030 788904-65

iglauer-sander@bvs-ev.de

info@coaching-communication.org

 

 

 

VBI-Konjunkturumfrage 2018 – Planerkonjunktur nicht mehr ungetrübt

Umsätze erneut gestiegen / Erträge erstmals seit 2015 gesunken 

Die im Verband Beratender Ingenieure VBI zusammengeschlossenen unabhängig beratenden und planenden Ingenieure beurteilen ihre wirtschaftliche Situation zu Jahresbeginn so optimistisch wie noch nie.

Das geht aus der heute in Berlin vorgestellten VBI-Konjunkturumfrage 2018 hervor. Betrachtet man jedoch die Erträge, kehrt Ernüchterung ein, denn 2017 lag die durchschnittliche Umsatzrendite der Umfrageteilnehmer um drei Prozent unter den Ergebnissen der Vorjahre.

„Ein Grund dieser Entwicklung dürften in vielen Unternehmen Investitionen in die eigenen Mitarbeiter sein“, erläutert VBI-Präsident Dr. Volker Cornelius. Die verstärkte Nachfrage nach Ingenieurleistungen hat die ohnehin angespannte Situation am Arbeitsmarkt für Ingenieure weiter verschärft. Mit den Ingenieurbüros konkurrieren Bauindustrie und Baugewerbe sowie die großen Auftraggeber wie die Bahn AG um den Ingenieurnachwuchs. Nach vielen Jahren des Sparens stelle auch der Öffentliche Dienst – glücklicherweise – wieder Ingenieure ein. „Das hat nicht nur die Einstiegsgehälter für junge Ingenieure spürbar erhöht“, so der VBI-Präsident, „sondern die Kosten für Personal und Mitarbeiterbindung insgesamt.“

Dementsprechend schwierig erweist sich die Personalbeschaffung. Wie in den Vorjahren geben drei Viertel der VBI-Mitglieder (74 %) an, vakante Ingenieurstellen nicht schnell und qualifiziert besetzen zu können.

Die grundsätzlich jedoch positive Grundstimmung in den Ingenieurbüros – 46 % der Umfrageteilnehmer nennen ihre wirtschaftliche Lage sehr gut, weitere 47 % gut – basiert auf der anhaltend guten Nachfrage nach Planungs- und Beratungsleistungen sowie einem soliden aktuellen Auftragsbestand von durchschnittlich neun Monaten. Nach 55 % im Jahr 2016 erzielten im vergangenen Jahr 58 % der Umfrageteilnehmer Umsatzwachstum.

Angesichts des digitalen Wandels der Baubranche hat der VBI seine Mitglieder aktuell auch danach gefragt, was sie von der Einführung digitaler Planungsmethoden (BIM) erwarten. Die meisten (34 %) Umfrageteilnehmer hoffen auf eine verbesserte Kooperation aller Planungsbeteiligten, ein weiteres Viertel (26 %) baut auf sinkende Fehlerquoten, während lediglich 10 % mit Planungsbeschleunigung und nur  4 % mit sinkenden Kosten rechnen.

Beteiligt haben sich an der aktuellen VBI-Befragung 406 Ingenieurbüros. Das entspricht rund 20 % der etwa 2.000 Mitgliedsunternehmen.

Diese Presseinformation sowie eine Grafik finden Sie unter http://www.vbi.de/presse/.
Verband Beratender Ingenieure VBI, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ines Bronowski, Budapester Straße 31, 10787 Berlin, E-Mail: bronowski@vbi.de, Tel.: 030/26062-230.

Der VBI ist die wirtschaftliche Interessenvertretung seiner rund 2.000 Mitgliedsunternehmen, die mit ihren etwa 40.000 Mitarbeitern als unabhängige Planer, Berater und Prüfer auf allen Gebieten der Bauwirtschaft und des technisch-wirtschaftlichen Consultings tätig sind.

Quelle: VBI-Pressestelle

bautec 2018 – Internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik (20.-23. Februar 2018)

Vier Tage im Zeichen von Bauen, Sanieren, Zukunft gestalten

Die bautec bietet ihren Besuchern vom 20. bis 23. Februar 2018 ein attraktives Rahmenprogramm. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen, wie Digitalisierung, Quartiersentwicklung, Energieeffizienz, Auswirkungen des demografischen Wandels und das Bauen im Bestand. Zwei Foren in Halle 23 b liefern Antworten zu diesen Herausforderungen: Das SMART CITY Forum und das Forum Zukunft Bau – Praxis Altbau.

Das SMART CITY Forum greift den weltweiten Trend zu vernetzten Gebäuden und smarter Infrastruktur auf. Unter dem Motto STADT BAUT ZUKUNFT zeigt das Forum drei Tage lang den Weg zur smarten Hauptstadt. In den letzten Jahren hat sich Berlin zu einem Labor für effiziente Infrastruktur, intelligente Vernetzung und umweltschonende E-Mobilität entwickelt. Im sogenannten InfraLab arbeiten sechs große Infrastrukturunternehmen, darunter Energieversorger,Stadtreinigung sowie Verkehrs- und Wasserbetriebe, gemeinsam an konkreten Konzepten und Lösungen für die Smart City Berlin. Hinzu kommen viele Startups und Forschungsprojekte, die Berlin effizienter, gesünder, nachhaltiger und lebenswerter machen.

Ganz in der Nähe betreibt der Bundesverband Altbauerneuerung (BAKA) sein Forum Zukunft Bau – Praxis Altbau. Der Verband widmet sich seit fast einem halben Jahrhundert dem Baubestand. Deshalb ist die Expertise der BAKA-Fachleute in den Bereichen Bauen im Bestand, energetische Gebäudesanierung und Denkmalpflege sehr gefragt. Das geballte Know-how spiegelt sich im vielseitigen und interessanten Vortragsprogramm wider. Kein Wunder also, dass sich das Forum in den vergangenen Jahren zum Anziehungspunkt für Architekten, Planer, Projektentwickler, Bauherren, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und Immobilienverwalter entwickelt hat.

Dienstag, 20.02.2018
Am ersten Messetag startet das SMART CITY Forum unter dem Titel Smart City Berlin – Vision oder Wirklichkeit?. Zunächst geben Dr. Thomas Letz von der Senatskanzlei und Claudia Rathfux, Sprecherin des Netzwerks Smart City Berlin, einen kurzen Überblick über den Stand der Entwicklungen. Anschließend stellen Forscher, Entwickler, Gründer und Projektleiter im Halbstundentakt ihre Projekte in den Bereichen Energie, Mobilität und Gesundheit vor und berichten über ihre Erfahrungen.

Von 13:00 bis 14:30 Uhr findet ein spezieller Messerundgang statt. Im Mittelpunkt der Tour stehen digitales und nachhaltiges Bauen, Energieeffizienz und smarte Systeme. Anmeldung bis zum 19. Februar unter messerundgaenge-bautec.eventbrite.de

Das Forum Zukunft Bau startet mit den Kernthemen Effizienz I Digital I Praxis. Den Auftakt macht Prof. Katja Biek von der Beuth Hochschule für Technik, die neue Nutzungsprofile für digitale Technologien fordert. Die TGA-Expertin geht der Frage nach, welche Herausforderung die Energiewende und der demographische Wandel an Bestandsimmobilien stellen. Die folgenden Redner beschäftigen sich mit den Themen Energieeffizienz, Building Information Modeling (BIM), Quartiersentwicklung, Planung und Finanzierung.

Mittwoch 21. Februar 2018
Heute steht im SMART CITY ForumAktuelles aus dem Handlungsfeld Wohnen auf der Agenda. Martin Pietzonka vom Verein connected living spricht über Trends, Herausforderungen und Chancen für Smart Home und Connected Living. Anschließend berichten Architekten, Planer, Stadtentwickler und Vertreter von Immobilienunternehmen aus ihrer digitalen Praxis. Die Themenfelder erstrecken sich von der digitalen Planung über eine integrative Quartiersentwicklung bis hin zu Smart-Home-Anwendungen. Den Abschluss bildet eine Diskussion der Vernetzungsplattform Cluster Kunststoffe und Chemie über innovative Formen des Bauens.

Am Mittwoch bietet das Smart City Forum von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr einen Messerundgang zu den Themen digitales und nachhaltiges Bauen, Energieeffizienz und smarte Systeme an. Anmeldung bis zum 19.02. unter messerundgaenge-bautec.eventbrite.de

Am Tag der Immobilienwirtschaft beleuchtet das Forum Zukunft Bau, wohin sich der Wohnungsbau entwickelt. Zunächst stellt der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, GdW, in seinem Symposium zeitgemäße und zukunftsfähige Lösungen für den Wohnungsbau vor, bevor der Tag politisches Gewicht erlangt. Hochrangige Ministerialbeamte und Vertreter der wichtigsten wohnungs- und immobilienwirtschaftlichen Verbände sprechen und diskutieren über die Bezahlbarkeit des Wohnens und Bauens angesichts von Energiewende und zunehmend geforderter Energieeffizienz im Bestand.

Den Tag der Immobilienwirtschaft beschließt eine Preisverleihung am Abend. Im Palais am Funkturm wird der Deutsche Bauherrenpreis vergeben. Der Wettbewerb wurde gemeinsam vom Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), dem Bund Deutscher Architekten (BDA) und dem Deutschen Städtetag (DST) ausgelobt. Eine Fachjury hat dafür 33 Projekte in elf Themengruppen ausgewählt.

Donnerstag 22. Februar 2018
Der dritte Tag im SMART CITY Forum gehört der Zukunft. Am Startup Day präsentieren junge Unternehmen ihre Visionen und Lösungen für die intelligente Stadt. In 15 Kurzvorträgen zeigt sich, wie stark die Digitalisierung das Bauen, Bewirtschaften, Wohnen und Leben beeinflusst. Mit rund 500 neuen Tech-Startups pro Jahr ist Berlin Deutschlands Gründungshauptstadt.

Im Forum Zukunft Bau startet am Hochschultag die Bildungsoffensive 2050. Im Fokus des Vormittags steht der Umgang mit dem Gebäudebestand als wichtigste Bauaufgabe der Zukunft. Zunächst stellen Jana Reichenbach-Behnisch,(rb Architekten), Leipzig, Andreas Müsseler (Meili, Peter), Zürich und München und Philip Norman Peterson (Holzer Kobler Architekturen) aus Zürich und Berlin ihre Positionen in Kurzvorträgen vor. Anschließend diskutiert die Runde unter der Moderation des Münchner Architekten Tim Westphal verschiedene Aspekte des Bauens im Bestand.

Ab mittags heißt es dann: Studenten | Gestalten | Zukunft. Im Rahmen des internationalen Wettbewerbs werden die drei besten Nachwuchskonzepte vorgestellt und prämiert. Studenten aus 31 Hochschulen haben ihre Projekte eingereicht, die sich an Nachhaltigkeitsaspekten und den Themen Suffizienz, Effizienz und Konsistenz orientieren. Eine interdisziplinäre Jury aus Architekten, Fachplanern, Sozialwissenschaftlern und Nutzern bewertet die besten Beiträge nach Kriterien, wie Innovationspotential, Plausibilität, Gebrauchstauglichkeit und Realisierbarkeit.

Freitag 23. Februar 2018
Am letzten Messetag will der BAKA im Forum Zukunft Bau mit einem Symposium das Unmögliche Lösen: Gewerke übergreifend Denken und Handeln. Das integrative Planen und Bauen ist eine ganz besondere Herausforderung. Architekten, Ingenieure, Planer und Vertreter des Handwerks sprechen und diskutieren über ein fast unmöglich scheinendes Unterfangen.

Am frühen Nachmittag entscheidet sich der erstmals ausgetragene Wettbewerb bautec.INNOVATION AWARD, bei dem die Fachbesucher die Jury sind. An vier Messetagen können Besucher im Rahmen der Sonderschau ihr Votum für eines der nominierten Produkte oder eine Systemlösung abgeben. Um 13:00 Uhr werden die drei besten Lösungen mit dem bautec.BÄR 2018 ausgezeichnet.

Der Nachmittag gehört noch einmal praktischen Fragen, wie der energieeffizienten Gebäudesanierung, dem noch immer schwierigen hydraulischen Abgleich, dem Sinn und Unsinn von Luftdichtigkeitskonzepten und Fallstricken bei der Netzversorgung.

Über die bautec
Die bautec – Internationale Fachmesse für Bauen und Gebäudetechnik – findet alle zwei Jahre in Berlin statt. 35.000 Besucher informierten sich auf der jüngsten Veranstaltung bei 502 Ausstellern aus 17 Ländern über die neuesten Produkte, Services und Themen der nationalen und internationalen Bau- und Immobilienwirtschaft. Der energetische Systemverbund von Gebäudehülle und intelligenter Gebäudetechnik steht dabei im Mittelpunkt. Veranstalter der bautec ist die Messe Berlin, ideeller Träger der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. Die 18. bautec findet vom 20. bis 23. Februar 2018 auf dem Berliner Messegelände in den Hallen 20 bis 26 statt. In der parallel laufenden GRÜNBAU BERLIN finden Fachbesucher alles zum Thema Garten- und Landschaftsbau. Mehr Informationen stehen online unter www.bautec.com bereit.

 

Ingenieurbüros müssen EU-Datenschutz beachten

Prozesse bis 25. Mai 2018 anpassen, sonst drohen Bußgelder

Nach der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) müssen auch Ingenieurbüros bis zum 25. Mai 2018 ihre Prozesse an die neuen Datenschutz-Anforderungen anpassen, wenn sie beim Betrieb ihrer Webseiten personenbezogene Daten verarbeiten (Kontaktformular, Login, Suchfeld, …). Andernfalls drohen Bußgelder bis maximal 20 Millionen Euro oder vier Prozent des Jahresumsatzes.

Einige sich daraus ergebenden Regelungen wie die Führung eines Verfahrensverzeichnisses waren bereits nach dem Bundesdatenschutzgesetz verpflichtend.

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht bietet hierzu einen interaktiven Online-Test sowie eine Checkliste an. Damit kann jedes Büro ermitteln , wie weit es mit der internen Umsetzung der DS-GVO gekommen ist und an welchen Stellen noch Anpassungsbedarf besteht. Dieser sollte genutzt werden um auch in Abstimmung mit evtl. einbezogenen externen Dienstleistern den notwendigen Anpassungsbedarf zu ermitteln.

Die Checkliste als PDF-Dokument sowie der interaktive Online-Test sind verfügbar unter:

https://www.lda.bayern.de/media/dsgvo_fragebogen.pdf

https://www.lda.bayern.de/de/httpscheck.html

Quelle: Bundesingenieurkammer

 

Geschichtsgalerie Flughafen Tempelhof-Berlin

weitere Informationen: AKB-2018-01

Architekten und Ingenieure kooperieren bei BIM-Fort- und Weiterbildung

Höchste Qualität von Anfang an: Bundesarchitektenkammer und Bundesingenieurkammer vereinbaren gemeinsame Standards

Bundesarchitektenkammer (BAK) und Bundesingenieurkammer (BIngK) vereinbarten am 23.01.2018 die Zusammenarbeit für die Fort- und Weiterbildung von Architekten und Ingenieuren im Bereich des digitalen Planens. „Angesichts der Vielzahl der Anbieter von Fortbildungen ist die Formulierung gemeinsamer Standards zur Sicherung der Qualität im Sinne der planenden Berufe geboten“, so die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Barbara Ettinger-Brinckmann. Der Präsident der Bundesingenieurkammer, Hans-Ullrich Kammeyer, wies bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung darauf hin, dass die Planer am Anfang jedes Planungsprozesses stünden: „Daran wird sich auch durch BIM nichts ändern. Für die Generierung der maßgeblichen Daten zur Erstellung des BIM-Modells sind nach wie vor die Planer verantwortlich. Die Daten für die Planung von Bauten und Bauwerken speisen sich zudem aus verschiedenen Quellen. Umso unerlässlicher ist die koordinierende Funktion im BIM-Prozess“. Ettinger-Brinckmann betonte, dass Architekten und Ingenieure aus guten Gründen auch weiterhin an der Aufgabenteilung zwischen Planung und Bauausführung festhielten: „Das Konzept der unabhängigen Planung hat sich im Hinblick auf Qualität und Kosten bewährt. Planungsseite und Ausführungsseite kooperieren eng und kollegial miteinander, müssen aber im Interesse des Bauherrn auch weiterhin wirtschaftlich und organisatorisch eigenständig bleiben.“

Die von den Architekten- und Ingenieurkammern deutschlandweit angebotenen Fortbildungsbasisseminare beruhen auf der buildingSMART/VDI Richtlinie 2552 Blatt 8.1 und garantieren damit höchste Weiterbildungsqualität. Der nächste Schritt ist die Entwicklung des Curriculums für einen Vertiefungskurs auf Grundlage der demnächst abgeschlossenen buildingSMART/VDI Richtlinie 2552 Blatt 8.2 ff.

Absichtserklärung BAK und BIngK zu BIM

Die Bundesarchitektenkammer e.V. (BAK) ist ein Zusammenschluss der 16 Länderarchitektenkammern in Deutschland. Sie vertritt auf nationaler und internationaler Ebene die Interessen von ca.130.000 Architekten gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

Die Bundesingenieurkammer (BIngK) vertritt die gemeinschaftlichen Interessen ihrer 16 Mitgliedskammern auf Bundes- und Europaebene, unterstützt sie bei der Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben und fördert die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedskammern.

Hinweise zur Verbesserung der praktischen Durchführung von Planungswettbewerben

Aus der Sicht der Baukammer-Mitglieder sind folgende wesentlichen Punkte bei der praktischen Durchführung von Planungswettbewerben gem. RPW2013 zu beachten:

 

  • Die Wettbewerbsauslobung ist hinsichtlich der spezifischen Planungsaufgabe für die Teilnehmer angemessen und auskömmlich zu formulieren. Die Anzahl der Teilnehmer sollte sich dabei nach der Komplexität der Planungsaufgabe orientieren.
  • Die Wettbewerbssumme ist entsprechend der RPW2013 sowie dem Anforderungsprofil der Planungsaufgabe auskömmlich festzulegen. Dazu gehört eine realistische Bestimmung der Baukosten seitens des Auftraggebers zum Zeitpunkt der Auslobung.
  • Das Auftragsversprechen für den Preisträger sollte im Honorarbereich der HOAi möglichst bis zur Ausführungsplanung erfolgen.
  • Die Planungstiefe im Wettbewerb ist auf die Leistungsphase 2 der HOAi zu beschränken.
  • Darüber hinausgehende besondere Leistungen wzB. Modell, Rendering, etc. sind durch einen Aufschlag in der Wettbewerbssumme gesondert zu honorieren.
  • Zu komplexe Aufgabenbeschreibungen und Anforderungen für die Wettbewerbsarbeit sind zu vermeiden. Hier können die Bauingenieure bereits in der Phase der Formulierung der Wettbewerbsaufgabe den Auftraggeber kompetent beraten.

Aus dem Wettbewerbsausschuss der Baukammer Berlin

Planungswettbewerbe mit Beteiligung der Fachingenieure: Mehrfachbewerbungen

Bei Planungswettbewerben mit Beteiligung von Fachingenieuren möchten wir darauf hinweisen, dass bei Verfahren mit geforderten Bietergemeinschaften eine Mehrfachbewerbung mit Architekten nicht zulässig ist und beim Bewerberauswahlverfahren in der Regel zum Ausschluss führt.

 

Anders verhält es sich bei Planungswettbewerben für Generalplaner. Hier sind Mehrfachbewerbungen der Fachingenieure gemäß Ausschreibungsunterlagen von z.B. SenStadtWohnen allgemein zulässig.

 

Bei interdisziplinären Planungswettbewerben ist eine Mehrfachbewerbung in der Regel nicht zulässig, es sei denn, dass dies in einer vorangehenden Bewerberphase ausdrücklich erlaubt ist.

 

Wichtig ist deshalb vor einer Wettbewerbsteilnahme, die EU-Ausschreibung auf mögliche Ausschlussgründe durch eine Mehrfachbewerbung durchzusehen und hinsichtlich der Art und Weise der Beteiligung von Fachingenieuren im Verfahren zu untersuchen, ggf. ist dies durch eine direkte Nachfrage beim Auslober zu klären.

Aus dem Wettbewerbsausschuss der Baukammer Berlin

Kein Ding ohne ING. - eine Initiative für den Ingenieurberuf.