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Preis der
Baukammer Berlin
2017

 

für besonders gute Abschluss- arbeiten auf dem Gebiet des Bauingenieur- und Vermessungswesens an den Berliner Hochschulen und der Technischen Universität Berlin aus dem Jahr 2017.

 

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Bebauungsplan für die Wiederbelebung des historischen Stadtkerns von Berlin

Der Senat hat in seiner Sitzung am 19. April 2016 auf Vorlage des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel, den Bebauungsplanentwurf für den historischen Kern von Alt-Cölln beschlossen.

Das ca. 10,7 ha große Gelände liegt im Bezirk Mitte und schließt den Bereich zwischen der Gertraudenstraße, der Breiten Straße, Neumannsgasse und dem Spreekanal ein. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Humboldt-Forum. Das Gebiet ist sehr gut an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.

Senator Geisel betonte die Bedeutung des Bebauungsplans: „Wir haben an dieser ganz besonderen Stelle Berlins nun die Möglichkeit, die über Jahrzehnte verdeckte Stadtgeschichte wieder sichtbar zu machen. Gleichzeitig schauen wir in die Zukunft, indem wir die Grundlagen für ein lebendiges Stadtviertel im Herzen Berlins schaffen.“

Im Kernbereich der ehemaligen mittelalterlichen Doppelstadt Berlin-Cölln soll auf ca. 48.000 m² ein verdichtetes innerstädtisches Quartier mit einer Mischung aus Wohnen, Arbeiten und kulturellen Nutzungen entstehen. Die vorhandenen Wohngebäude und denkmalgeschützten Bauten in der Breiten Straße und in der Brüderstraße sind in die Planung eingebunden und sollen erhalten bleiben. Die ausgegrabenen Fundamente der Petrikirche und der Cöllnischen Lateinschule sollen künftig den Besucherinnen und Besuchern in einem archäologischen Besucherzentrum präsentiert werden. Am Standort der früheren Kirche entsteht ein Kultur- und Religionshaus mit einem neuen Stadtplatz.

Entlang der Gertraudenstraße sind beiderseits des früher als Parkplatz genutzten Petriplatzes Büro- und Geschäftshäuser geplant. Nördlich der Scharrenstraße ist ein Mischgebiet mit ca. 150 neuen Wohnungen vorgesehen. An den Blockrändern sollen künftig Geschäfte, Restaurants und Büros zum Verweilen einladen.

Der Bebauungsplanentwurf wird nun dem Abgeordnetenhaus zur Zustimmung vorgelegt.

Quelle: Pressemitteilung vom 19.04.2016, SenStadtUm

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