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27 Kandidaten für den Deutschen Brückenbaupreis 2010

Spannender Wettbewerb um die besten Brückenbauwerke Deutschlands – Beiträge in zwei Kategorien konkurrieren miteinander – Jury nominiert am 23. Oktober jeweils drei Bauwerke für die Preisverleihung

27 Brücken aus ganz Deutschland sind von Planern und Bauherren zum Deutschen Brückenbaupreis 2010 eingereicht worden. Darauf haben heute die Auslober Bundesingenieurkammer (BIngK) und Verband Beratender Ingenieure (VBI) in Berlin hingewiesen. Der Preis, der unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung steht, wird im Rahmen der Initiative Baukultur gefördert. Hauptsponsor ist die Deutsche Bahn AG.

An dem nach 2006 und 2008 bereits dritten Wettbewerb haben sich wieder die besten Brückenbauingenieure Deutschlands mit hervorragenden Beispielen der Ingenieurbaukunst beteiligt. In der Preiskategorie „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ wurden acht und in der Kategorie „Fuß- und Radwegbrücken“ 19 Beiträge eingereicht. Vorgeschlagen werden konnten Bauwerke, deren Fertigstellung, Umbau oder Instandsetzung zum Auslobungstag abgeschlossen ist. Vor dem 1. Januar 2006 fertiggestellte Brücken wurden nicht berücksichtigt.

Am 22. und 23. Oktober wird eine 9-köpfige Jury in jeder der beiden Preiskategorien drei Brückenbauwerke für die Preisverleihung nominieren. Aus diesen Nominierungen wählt sie Anfang 2010 je einen Preisträger aus. Bekannt gegeben und ausgezeichnet werden die Preisträger erst zur feierlichen Preisverleihung im Rahmen des 20. Dresdner Brückenbausymposiums am 15. März 2010 in Dresden.

Die Jury besteht aus den Brückenexperten: Karlheinz Gärtner, Prof. Dr.-Ing. Ulrike Kuhlmann, Dr.-Ing. Hans-Ulrich Litzner, Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx, Dr.-Ing. Reinhard Maurer, MinR Karl Joachim Naumann, Prof. Dr.-Ing. Werner Sobek, Dr.-Ing. Walter Streit sowie Dr.-Ing. Prof. Jürgen Stritzke.

Der Deutsche Brückenbaupreis wurde 2006 ins Leben gerufen und 2008 zum zweiten Mal vergeben. Er ist inzwischen der bedeutendste Ingenieurpreis Deutschlands.

2008 wurden die Humboldthafenbrücke in Berlin (Kategorie „Straßen- und Eisenbahnbrücken“) und die Dreiländerbrücke in Weil am Rhein (Kategorie „Fuß- und Radwegbrücken“) als Preisträger gekürt. Als maßgeblich verantwortliche Ingenieure erhielten Prof. Dr.-Ing. Jörg Schlaich und die Arbeitsgemeinschaft Dipl.-Ing. Wolfgang Strobl und Architekt Dietmar Feichtinger die Auszeichnung.

Der Deutsche Brückenbaupreis steht für herausragende Ingenieurleistungen im Brückenbau. Die Bundesingenieurkammer und der Verband Beratender Ingenieure vergeben ihn alle zwei Jahre in den Kategorien „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ sowie „Fuß- und Radwegbrücken“ für jeweils ein Bauwerk, dessen Fertigstellung, Umbau oder Instandsetzung zum Bewerbungsschluss nicht länger als drei Jahre zurückliegt. Ausgezeichnet werden die Bauwerke sowie die Ingenieure, die an verantwortlicher Stelle wesentlichen Anteil am Entstehen des Bauwerks hatten.

Weitere Informationen und Fotos der Gewinnerbrücken des Deutschen Brückenbaupreises 2008 finden Sie unter www.brueckenbaupreis.de.

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